Jeder von uns kennt den einen oder anderen Hochzeitsbrauch, aber die wenigsten kennen die Bedeutung. In diesem Artikel möchte ich dir deshalb 6 Hochzeitsbräuche und ihre Bedeutung vorstellen.

Polterabend

Das Poltern geht vermutlich auf die vorchristliche Zeit zurück. Am Vortag der Hochzeit wurde damals schon vor dem Haus des Brautpaares Porzellan zerschlagen, um die bösen Geister zu vertreiben.

Etwas Blaues für die Braut

Die Tradition erklärt sich aus der biblischen Zeit, denn die Farbe Blau ist die Farbe der Jungfrau Maria und steht heute wie damals für Reinheit und Treue. Diese Tradition wird heutzutage so umgesetzt, dass die Braut ein blaues Strumpfband trägt.

Brautjungfern

Die Brautjungfern, die festlich gekleidet waren, sollten die Braut schützen und die bösen Geister ablenken.

Reis werfen

Der Reis steht für Fruchtbarkeit und kinderreiche Ehe.

Über die Schwelle tragen

Früher glaubte man, dass unter der Türschwelle böse Geister lauern, die der Braut ihr Glück nicht gönnen. Deshalb trug der Bräutigam seine Liebste über die Türschwelle, um sie zu beschützen.

Baumstammsägen

Nach der Trauung muss das Brautpaar gemeinsam einen großen Stamm durchsägen. Das abwechselnde hin und her ziehen soll für die Ausgeglichenheit in der Ehe stehen und ist auch ein Symbol dafür, dass die Eheleute in Zukunft alles gemeinsam bewältigen.

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